Zwischen Künstlern und düsterer Vergangenheit

2. September 2018 0 Von Kristin

Genau wie Peru und vor allem Lima war der 3. Tag (21.08.) unseres Einreiseseminars voller Gegensätze. Nachdem wir der Deutschen Botschaft einen Besuch abgestattet hatten, sind wir zum Museum „Lugar de la Memoria, la Tolerancia y la Inclusión Social (LUM)“ gefahren. Das Museum arbeitet eine sehr düstere Episode in Perus Geschichte auf: die 1980er Jahre. In dieser Zeit gab es einen Binnenkonflikt zwischen den Guerillas des Sendero Luminoso (Leuchtender Pfad), des MRTA (Moviemento Revolutionario Túpac Amaru) und dem Militär. Dieser Konflikt sorgte für insgesamt 70.000 Tote durch beide Parteien und betraf in besonderem Ausmaß die indigene Bevölkerung. Das Museum war sehr mitreißend mit vielen Bildern, Videos und anderen Überresten gestaltet und ich war sehr überrascht, dass ich bis jetzt so wenig über diesen traurigen Teil in Perus Geschichte mitbekommen habe.

Wieder aufgemuntert hat mich dann der Besuch im Künsterviertel „Barranco“. Dort durften wir einem wunderschönen Geigenduo zuhören.

Kunstwerk in Barranco
Hier hat mir vor allem die wunderschöne Beleuchtung gefallen.