Ausflug: Ica – die Stadt des ewigen Sommers

Ausflug: Ica – die Stadt des ewigen Sommers

9. September 2018 1 Von Kristin

„Was? Jetzt schon Urlaub?“ Das wird sich der/die ein oder andere von euch sicher denken. Aber da wir vom 30.08. bis zum 02.09. schon das erste lange Wochenende hatten, haben wir die Chance direkt für einen Auflug in das sonnigwarme Ica genutzt.

Alles gepackt und los gehts!

5 Minuten von Ica entfernt liegt die kleine Wüstenoase Huacachina, wo unser Hostel war. Die Oase ist in 10 min zu Fuß zu durchqueren und existiert quasi nur für Touristen. Für mich war dort aber total das Urlaubsfeeling und die internationale Atmosphere in unserem hippen Hostel war eine erfrischende Abwechslung. Besonders toll war natürlich das schöne Wetter: 26 °C und strahlend blauer Himmel – etwas, dass ich mir momentan in Lima gar nicht vorstellen kann.
Außerdem habe ich mich in dem Hostel mit kleinem Pool und Pancakes zum Frühstück wie im Paradies gefühlt, da ich mich schon so an die Umstände in Lima gewöhnt habe. Allgemein fällt mir auf, dass ich mit viel Weniger schon mehr als zufrieden bin. Es reichen schon ein paar Sonnestrahlen, etwas Grün oder trockene, frische Luft.

Am Samstag haben wir eine „Pisco-Verkostung“ gemacht. Pisco ist ein hochprozentiger Alkohol, der aus Weintrauben hergestellt wird und für das Nationalgetränk „Pisco Sour“ verwendet wird. Um 11 Uhr ging es schon los zu einem Weingut, dass seit vielen Jahren traditionell Pisco herstellt. Dort haben wir alle möglichen Varianten von Pisco und unterschiedliche Weinsorten, die während des Herstellungsprozesses entstehen, probiert. Mir hat die Tour supergut gefallen. Alles hat ganz anders geschmeckt, verglichen mit dem, was ich bis jetzt in Deutschland probiert habe. Viele Weine und Piscovarianten waren sehr süß und eine hat sogar nach Eis geschmeckt. Am Ende haben wir uns allerdings ziemlich auf ein deftiges Mittagessen gefreut…

Traubenpresse, die bei der Piscoherstellung verwendet wird

Natürlich haben wir auch das Sandboarding ausprobiert, denn das gehört einfach dazu, wenn man in Huacachina ist. Es war verdammt anstrengend die Dünen hochzulaufen, aber es hat sich gelohnt. Denn obwohl ich mich auf das Brett gelegt habe, statt zu stehen, war es der absolute Adrenalinkick. Denn bei den steilen Dünen wird das Board richtig schnell.

Neben den ganzen Aktivitäten hatten wir auch Zeit zum Entspannen und ich hab einen ersten Versuch auf Tildas Ukulele gestartet. Dabei ist mir aufgefallen, wie gerne ich eigentlich ein Instrument spielen können würde – aber es gibt hier einfach so Viel zu entdecken. Ich weiß gar nicht, wie ich meine ganzen Pläne alle schaffen soll! 

Fröhliche Grüße aus Lima!
Eure Kristin